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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club KV Mainz-Bingen e.V. |
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Bei der Codierung gravieren wir eine Buchstaben-Zahlen-Kombination in den Fahrradrahmen ein, die für jedes Rad einmalig ist und ohne zentrale Datei Rückschlüsse auf den Besitzer zuläßt. Dadurch werden Diebe abgeschreckt und sichergestellte Räder können den Besitzern wieder zurückgebracht werden.
Der alphanumerischer Code aus fünf Teilen wird für jedes Fahrrad individuell zusammengestellt und eingraviert. Er besteht aus einem Kürzel für Landkreis oder Stadt (Autokennzeichen, 1-3 Buchstaben), dem Gemeindeschlüssel für den Ort (3-stellig), dem Straßenschlüssel (5-stellig), der Hausnummer (3-stellig) und den Initialen des Fahrradbesitzers (2 Buchstaben).
Fast alle deutschen Gemeinden haben für ihre Straßen Kennziffern vergeben, die für interne statistischev Zwecke genutzt werden. Von den Einwohnermeldeämtern erhalten wir diese zur Verfügung gestellt, so dass jede Straße eindeutig identifiziert werden kann.
Bundesweit sollen Fahrräder nur rechts oben am Sattelrohr codiert werden. Dadurch kann mit einem Blick festgestellt werden, ob ein Rad eine Code-Nummer besitzt.
Grundsätzlich können wir alle Räder mit Stahl- oder Aluminiumrahmen codieren. Besondere Rahmenformen oder flächige Rohre verhindern manchmal, daß mit unserem Codiergerät rechts oben am Sattelrohr codiert werden kann. Um eine einheitliche Kodierung zu gewährleisten, müssen wir die Codierung dann leider ablehnen.
Nicht codieren können wir Carbonrahmen, weil das Material zu spröde ist.
Über die Gravierung wird ein gelber Aufkleber geklebt, der zum einen die Auffälligkeit der Codierung erhöht, zum anderen als Rostschutz dient. An Rädern des ADFC Mainz konnten wir noch keine Korrosion durch die Gravur feststellen, obwohl die Stellen teilweise dem Regen direkt ausgesetzt sind. Wer dem Aufkleber alleine nicht traut, der kann erst Klarlack und dann den Aufkleber auftragen.
Die Code-Nummer wird durch den Lack direkt in den Rahmen graviert und ist fast nicht zu entfernen. Dazu müßte ein Dieb die Codierung abschleifen, was deutliche Spuren hinterläßt und möglichen Käufern signalisiert, daß dieses Rad gestohlen wurde.
Entfernt ein Dieb die Nummer nicht, so müßte er Käufern nachweisen, daß sein Name und Wohnort mit der Code-Nummer übereinstimmen, was fast unmöglich ist. Ein Fahrraddieb wird daher codierte Räder vermeiden.
Findet die Polizei codierte Räder, kann sie über den Code den Eigentümer zuordnen. Über die Hausnummer und die Initialen kann sie dann entweder das Rad direkt zurückgeben oder über Diebstahlanzeigen oder Einwohnermeldeamt den Besitzer ermitteln.
Schon vor Jahren wurde dieses System vielerorts eingeführt. Wo viele Fahrräder codiert werden, geht die Zahl gestohlener Fahrräder zurück. In Rheinland-Pfalz ist die Polizei seit August 2004 mit neuer Software ausgestattet, die die Zuordnung von aufgefundenen codierten Fahrrädern zu ihren Besitzern stark erleichtert. Fahrräder können in Rheinland-Pfalz bei den Gliederungen des ADFC und bei einigen Fahrradhändlern codiert werden, zum Teil auch bei anderen örtlichen Anbietern.
Wie jedes System hat auch unser Codiersystem Nachteile:
Zunächst natürlich ein eigenes Fahrrad. Daß es wirklich Ihnen gehört, überprüfen wir anhand des Kaufbeleges (Rechnung/Kassenbon) und Ihres gültigen Personalausweises.
Sie bestätigen uns per Eigentumserklärung, dass Sie der rechtmäßige Eigentümer sind (Vordrucke halten wir bereit).
Beim ADFC Mainz kostet die Fahrradcodierung 10,- € pro Fahrrad, während Mitglieder des ADFC nur 5,- € zahlen. Wer am Codiertag Mitglied wird, bekommt sein Rad kostenlos codiert.
In Mainz codiert nur der ADFC Fahrräder:
...dann stehen wir mit dem Codiergerät bereit. Bitte unbedingt Personalausweis und möglichst auch Kaufbeleg (Rechnung) mitbringen!
Codiermöglichkeiten in weiteren Orten in Rheinland-Pfalz siehe Auflistung auf der Seite des Landesverbandes.
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letzte Aktualisierung dieser Seite:
02.11.2009